{"id":3362,"date":"2016-11-13T21:46:36","date_gmt":"2016-11-13T20:46:36","guid":{"rendered":"http:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/?p=3362"},"modified":"2016-11-13T21:46:36","modified_gmt":"2016-11-13T20:46:36","slug":"altstadt-i-erkaempft-remis-gegen-unser-fritz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/?p=3362","title":{"rendered":"Altstadt I erk\u00e4mpft Remis gegen Unser Fritz"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Gegen den bis dahin sieglosen Lokalrivalen Unser Fritz hat die erste Mannschaft einen kleinen D\u00e4mpfer im Aufstiegsrennen erhalten. Dennoch darf man am Ende des Tages zufrieden sein. Lange hatte es sehr stark nach einer Niederlage ausgesehen. Doch zwei sp\u00e4te Siege von Mark Kusnetsov und Dmitrij Rohovoy sicherten schlie\u00dflich die Punkteteilung. Die Herner, die sich in der Saison bisher stark unter Wert verkauften, d\u00fcrfen auf einen Aufw\u00e4rtstrend hoffen, werden sich aber \u00fcber eine verpasste Chance \u00e4rgern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vierter Spieltag und zum vierten Mal zu Hause: Dank des erneut getauschten Heimrechts hatten wir zum wiederholten Male in dieser Saison den Heimvorteil auf unserer Seite. Au\u00dferdem verlief die Saison f\u00fcr uns bisher sehr zufriedenstellend, ganz anders als bei unseren Gegnern, die in Normalform sicherlich zu den st\u00e4rkeren Mannschaften der Gruppe z\u00e4hlen. Beste Vorzeichen also. Leider fielen auf unserer Seite die Gebr\u00fcder Wernitz aus. Zum Gl\u00fcck ben\u00f6tigten wir dennoch keinen Ersatz, denn die zweite Mannschaft spielte ebenfalls. Die Herner traten in Bestbesetzung an und hatten sich nach dem schwachen Saisonstart offensichtlich einiges vorgenommen. Wie meistens konnten wir an den vorderen Brettern DWZ-Vorteile vorweisen, w\u00e4hrend unsere Gegner an den hinteren Brettern favorisiert waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An Brett 7 kam Christian Mayeres gegen Andreas Prang nur langsam aus den Startl\u00f6chern. Er \u00fcbersah einen taktischen Einschlag, verlor einen Bauern und opferte inkorrekterweise gleich noch eine Qualit\u00e4t. An Brett 8 hatte J\u00fcrgen G\u00f6ssling, Gegner von Heinz Grothuesmann, eine Abart des das Morra-Gambits gegen die Sizilianische Verteidigung gew\u00e4hlt. Heinz kam damit offensichtlich nicht gut zurecht, sein Gegner erhielt klare Aktivit\u00e4tsvorteile und ausreichend Kompensation f\u00fcr den geopferten Bauern. An Brett 1 traf Stefan Wickenfeld auf Holger Singbeil. Die Stellung machte schon fr\u00fch einen vielversprechenden Eindruck, da Stefans Gegner recht passiv spielte und Stefan den sich im bietenden Raum sehr gut ausnutzte. Romuald Samisch hatte an Brett 5 gegen Michael Jungbluth einen Bauern mehr und stand ordentlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich in dieser Saison bisher immer am l\u00e4ngsten gespielt hatte, bot ich diesmal an Brett 3 gegen Martin M\u00fcller fr\u00fch Remis. In der MacCutcheon-Variante der Franz\u00f6sischen Verteidigung lie\u00df mein Gegner kaum etwas zu, sodass ich bereits nach 20 Z\u00fcgen keine Gewinnchancen mehr sah. Kurze Zeit sp\u00e4ter gerieten wir bereits in R\u00fcckstand. Romuald hatte in scheinbar augeglichener Stellung eine Gabel \u00fcbersehen und einen Turm verloren &#8211; die Aufgabe folgte sogleich. Auch an den anderen Brettern lief es f\u00fcr uns nicht nach Plan. Dmitrij Rohovoy stand an Brett 4 gegen Georg Mikulski recht passiv. Heinz&#8216; Stellung verschlechterte sich zunehmend. Frank Block geriet an Brett 6 gegen Oliver Distelrath ebenfalls stark unter Druck. Und Mark Kusnetsov fand an Brett 2 gegen Sascha Winterkamp noch kein Durchkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Immerhin an Brett 1 sah alles bestens aus. Stefan hatte zwei T\u00fcrme f\u00fcr die Dame bekommen und ein weiterer Figurenverlust war f\u00fcr seinen Gegner unvermeidlich. Der Sieg war nur noch eine Frage der Zeit. Doch anstelle des Ausgleichs mussten wir erst eine weitere Niederlage hinnehmen. Christian hatte nach dem anf\u00e4nglichen Patzer in den K\u00e4mpfermodus umgeschaltet und zumindest einend Bauern zur\u00fcckgewonnen. Letztlich reichte das aber nicht f\u00fcr etwas Z\u00e4hlbares, er musste aufgeben. Dann konnte Stefan verk\u00fcrzen und endlich den ersten Sieg f\u00fcr Altstadt an diesem Nachmittag einfahren. Er gewann noch ein paar Bauern und seine sichere K\u00f6nigsstellung lie\u00df keine gegnerischen Chancen zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Situation wirkte dennoch rechts aussichtslos f\u00fcr Altstadt, zumal wenig sp\u00e4ter auch Heinz aufgeben musste. Franks Gegner hatte einen sehr gef\u00e4hrlichen K\u00f6nigsangriff heraufbeschworen. Immerhin hatte Mark einen Bauern gewinnen k\u00f6nnen, machte aber noch keine gro\u00dfen Fortschritte bei der Ausnutzung des Vorteils. Dima hatte sich gut verteidigen k\u00f6nnen und machte zumindest ein paar Hoffnungen darauf, dass er einmal mehr einen Gegner erfolgreich auskontern w\u00fcrde. 2,5 Punkte aus den verbliebenen 3 Partien schienen f\u00fcr Altstadt trotzdem in weiter Ferne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwie schaffte Frank es aber, aus dem taktischen Get\u00fcmmel mit nur einem Bauern R\u00fcckstand herauszukommen. Im Turmendspiel konnte er dann sogar diesen zur\u00fcckgewinnen und ein Remis einfahren. Die Hoffnung auf ein Unentschieden war zumindest noch am Leben. Und die Stellungen bei Mark und Dima machten tats\u00e4chlich einen guten Eindruck. Mark machte mit einem aktiven Turm Druck und schien weitere Bauern gewinnen zu k\u00f6nnen. Dima hatte einen Mehrbauern und stellte eine Mattdrohung auf, die sein Gegner nur noch unter Figurenverlust abwehren konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der weitere Verlauf gestaltete sich dann aber schwierig. Dimas Gegner drohte, die verbliebenen Bauern einzukassieren und in ein theoretisches Remisendspiel abzuwickeln. Marks Gegner hatte eine M\u00f6glichkeit gefunden, mit einem Minusbauern zu verbleiben &#8211; im Turmendspiel eigentlich kaum zu gewinnen. Doch dann hatte Mark Gl\u00fcck, dass sein Gegner eine Drei-gegen-Eins-\u00dcbermacht am K\u00f6nigsfl\u00fcgel zuzulassen und selbst auf einen ungef\u00e4hrlichen Freibauern am Damenfl\u00fcgel zu vertrauen. Diesen Vorteil lie\u00df Mark sich dann nicht mehr nehmen. Und auch Dima fand noch einen Weg, die Mehrfigur in einen Sieg zu verwandeln. Es gab also doch noch ein Happy End f\u00fcr Altstadt., denn &#8222;4:4 gegen den Tabellenneunten&#8220; h\u00f6rt sich schlimmer an als es tats\u00e4chlich war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Einzelergebnisse im \u00dcberblick:<\/p>\n<table class=\"runde1\" border=\"1\" summary=\"Rundenergebnisse\">\n<thead>\n<tr>\n<th>Br.<\/th>\n<th>Rangnr.<\/th>\n<th>SV Unser Fritz 1<\/th>\n<th>&#8211;<\/th>\n<th>Rangnr.<\/th>\n<th>SC Recklinghausen Altstadt 1<\/th>\n<th>4:4<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"odd\">\n<td>1<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>Singbeil, Holger<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>Wickenfeld, Stefan<\/td>\n<td>0:1<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>2<\/td>\n<td>2<\/td>\n<td>Winterkamp, Sascha<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>2<\/td>\n<td>Kusnetsov, Mark<\/td>\n<td>0:1<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>3<\/td>\n<td>3<\/td>\n<td>M\u00fcller, Martin<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>3<\/td>\n<td>Glahn, Michael<\/td>\n<td>\u00bd:\u00bd<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>4<\/td>\n<td>4<\/td>\n<td>Mikulski, Georg<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>5<\/td>\n<td>Rohovoy, Dmitrij<\/td>\n<td>0:1<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>5<\/td>\n<td>5<\/td>\n<td>Jungbluth, Michael<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>7<\/td>\n<td>Samisch, Romuald<\/td>\n<td>1:0<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>6<\/td>\n<td>6<\/td>\n<td>Distelrath, Oliver<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>8<\/td>\n<td>Block, Frank<\/td>\n<td>\u00bd:\u00bd<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"odd\">\n<td>7<\/td>\n<td>7<\/td>\n<td>Prang, Andreas<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>1001<\/td>\n<td>Mayeres, Hans-Christian<\/td>\n<td>1:0<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"even\">\n<td>8<\/td>\n<td>8<\/td>\n<td>G\u00f6ssling, J\u00fcrgen<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>1002<\/td>\n<td>Grothuesmann, Heinz<\/td>\n<td>1:0<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Schaden h\u00e4lt sich in Grenzen, die Tabellenf\u00fchrung wird am regul\u00e4ren Spieltag wahrscheinlich trotzdem futsch sein. Mit Altenessen und M\u00fclheim-Nord liegen zwei Teams mit nur einem Punkt R\u00fcckstand bei einem Spiel weniger in Lauerstellung. Weiter geht&#8217;s f\u00fcr uns am 18.12.. Diesmal werden wir trotz Heimrecht nicht im Kolpinghaus spielen k\u00f6nnen. Das Spiel wird stattdessen beim Gast in Unna ausgetragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegen den bis dahin sieglosen Lokalrivalen Unser Fritz hat die erste Mannschaft einen kleinen D\u00e4mpfer im Aufstiegsrennen erhalten. Dennoch darf man am Ende des Tages zufrieden sein. Lange hatte es sehr stark nach einer Niederlage ausgesehen. 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