{"id":307,"date":"2013-10-06T22:53:47","date_gmt":"2013-10-06T20:53:47","guid":{"rendered":"http:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/?p=307"},"modified":"2015-01-31T12:46:06","modified_gmt":"2015-01-31T11:46:06","slug":"altstadt-i-wird-favoritenrolle-erneut-gerecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/?p=307","title":{"rendered":"Altstadt I wird Favoritenrolle erneut gerecht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Die erste Mannschaft hat im zweiten Spiel den zweiten Sieg eingefahren. Im ersten Ausw\u00e4rtsspiel der Saison wurde die dritte Mannschaft des SV Erkenschwick mit 5,5:2,5 geschlagen. Hierbei ging man zun\u00e4chst durch einen kampflosen Punkt in F\u00fchrung, ehe der Sieg durch drei Wei\u00df-Siege und drei Remisen unter Dach und Fach gebracht wurde. Eine Partie ging verloren.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie schon beim ersten Saisonspiel gegen Sodingen III trat man auch bei Erkenschwick III als Favorit an. Obwohl mit Frank Block und Peter Wernitz zwei zuverl\u00e4ssige Stammspieler fehlten, war man DWZ-m\u00e4\u00dfig an jedem einzelnen Brett im Vorteil. Doch zur F\u00fchrung war zun\u00e4chst gar keine spielerische \u00dcberlegenheit notwendig. Frank Stubbe profitierte an Brett 8 vom Nicht-Erscheinen seiner Gegnerin und siegte kampflos. Die anderen Spieler kamen ordentlich aus den Startl\u00f6chern und so verlie\u00df sich Heinz Grothuesmann auf die Mannschaftskollegen und steuerte an Brett 6 ein Kurzremis gegen Dinar Abulhanov bei. Die Situation an den anderen Brettern war positiv f\u00fcr Altstadt. Mein Gegner an Brett 1, Florian Schicktanz, w\u00e4hlte eine seltene Variante der franz\u00f6sischen Verteidigung. Ich holte mir hier etwas voreilig einen Bauern ab &#8211; ein Fehler, den mein Gegner zum Gl\u00fcck ungestraft lie\u00df und mir einen gesunden Mehrbauern verschaffte. Harald van de Weyer, Gegner von Joachim Mallach an Brett 5, w\u00e4hlte Albin&#8217;s Gegengambit, konnte f\u00fcr den geopferten Bauern aber kein zwingendes Gegenspiel erlangen. Albert Wernitz an Brett 2 (gegen Hans Truszkowski), Romuald Samisch an Brett 3 (gegen Martin Stratmann) und Joachim Bremer an Brett 4 (gegen Armin Gasper) waren ebenfalls ordentlich aus der Er\u00f6ffnung gekommen. Einzig Christian Mayeres hatte an Brett 7 einige Probleme mit seinem Gegner G\u00fcnter Strozewski. Letzterer hatte eine Figur f\u00fcr drei Bauern geopfert und daf\u00fcr einen starken K\u00f6nigsangriff erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits nach zwei Stunden konnte die F\u00fchrung dann kurzzeitig ausgebaut werden. Joachim M. hatte zus\u00e4tzlich zum Bauern eine Figur gewinnen k\u00f6nnen, als der gegnerischen Dame die Felder ausgingen. Sein Gegner wollte sich nicht mehr qu\u00e4len lassen und gab auf. Doch wenige Zeit sp\u00e4ter war der alte Abstand wieder hergestellt. Christian konnte dem gro\u00dfen Druck nicht mehr Stand halten und musste kapitulieren. Anschlie\u00dfend einigte sich Joachim B. in einer relativ ereignislosen Partie mit seinem Gegner auf ein Remis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es stand also 3:2, die Partien an den ersten drei Brettern liefen noch. Und hier mussten mindestens 1,5 Punkte zum Mannschaftssieg her. Doch es sah weiterhin gut aus. Ich hatte meinen fr\u00fchen materiellen Vorteil behalten, dem gegnerischen Turm standen auf meiner Seite L\u00e4ufer und Springer gegen\u00fcber und Romualds Gegner hatte in nachteiliger Stellung eine taktische Abwicklung \u00fcbersehen und eine Figur verloren. Albert warf alles nach vorne, es zeichnete sich aber bereits ab, dass der Angriff am K\u00f6nigsfl\u00fcgel nicht f\u00fcr einen vollen Punkt reichen w\u00fcrde. Als Romuald seinen Gegner wenige Zeit sp\u00e4ter kurz vorm Matt hatte und dieser aufgab, stellte auch Albert seine Bem\u00fchungen ein und bot mit Blick auf das Mannschaftsergebnis Remis. Sein Gegner hatte selbst keine aktiven Z\u00fcge und musste einwilligen. Der Mannschaftssieg war damit perfekt. Wie schon beim ersten Saisonspiel m\u00fchte ich mich auch diesmal am l\u00e4ngsten ab, konnte den Material-Vorteil aber letztlich zum Sieg und damit zum 5,5:2,5-Entstand durchbringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier die Ergebnisse im \u00dcberblick:<\/p>\n<table border=\"1\" summary=\"Rundenergebnisse\">\n<thead>\n<tr>\n<th>Br.<\/th>\n<th>Rangnr.<\/th>\n<th>SV Erkenschwick 3<\/th>\n<th>&#8211;<\/th>\n<th>Rangnr.<\/th>\n<th>SC Recklinghausen Altstadt 1<\/th>\n<th>2,5:5,5<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>1<\/td>\n<td>17<\/td>\n<td>Schicktanz, Florian<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>1<\/td>\n<td>Glahn, Michael<\/td>\n<td>0:1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2<\/td>\n<td>18<\/td>\n<td>Truszkowski, Hans<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>4<\/td>\n<td>Wernitz, Albert<\/td>\n<td>\u00bd:\u00bd<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3<\/td>\n<td>19<\/td>\n<td>Stratmann, Martin<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>6<\/td>\n<td>Samisch, Romuald<\/td>\n<td>0:1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4<\/td>\n<td>20<\/td>\n<td>Gasper, Armin<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>7<\/td>\n<td>Bremer, Joachim<\/td>\n<td>\u00bd:\u00bd<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5<\/td>\n<td>21<\/td>\n<td>van de Weyer, Harald<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>8<\/td>\n<td>Mallach, Heinz-Joachim<\/td>\n<td>0:1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6<\/td>\n<td>22<\/td>\n<td>Abulhanov, Dinar<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>1002<\/td>\n<td>Grothuesmann, Heinz<\/td>\n<td>\u00bd:\u00bd<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7<\/td>\n<td>23<\/td>\n<td>Strozewski, G\u00fcnter<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>1003<\/td>\n<td>Mayeres, Hans-Christian<\/td>\n<td>1:0<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8<\/td>\n<td>24<\/td>\n<td>Schulz, Angelika<\/td>\n<td>&#8211;<\/td>\n<td>1004<\/td>\n<td>Stubbe, Frank<\/td>\n<td>-:+<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der nach wie vor wenig aussagekr\u00e4ftigen Tabelle haben wir nun mit einem halben Brettpunkt Vorsprung auf Waltrop die Spitze \u00fcbernommen. Waltrop hat sich gegen\u00a0 Sodingen III mit dem gleichen Ergebnis wie wir am ersten Spieltag (6:2) durchgesetzt. \u00dcberraschend verloren hat Aufstiegskandidat Drewer. Die Marler, die bereits in der letzten Saison in einigen Spielen weit unter ihren M\u00f6glichkeiten spielten (leider nicht gegen uns&#8230;), unterlagen bei unserem n\u00e4chsten Gegner Constantin Herne knapp mit 3,5:4,5. Wir sollten also gewarnt sein. Im Recklingh\u00e4user Stadt-Duell siegte S\u00fcd gegen die zweite Mannschaft von Ost mit 4,5:3,5. Den h\u00f6chsten Sieg des Spieltags feierte Unser Fritz II mit einem 6,5:1,5 gegen Castrop-Rauxel III. F\u00fcr Altstadt I gehts am 17.11. mit einem Heimspiel weiter. Gegner ist wie erw\u00e4hnt Constantin Herne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bericht von Michael Glahn<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Mannschaft hat im zweiten Spiel den zweiten Sieg eingefahren. 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