{"id":1755,"date":"2015-02-07T02:11:38","date_gmt":"2015-02-07T01:11:38","guid":{"rendered":"http:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/?p=1755"},"modified":"2015-02-07T11:12:35","modified_gmt":"2015-02-07T10:12:35","slug":"viererpokal-altstadt-entgeht-knapp-einem-debakel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/?p=1755","title":{"rendered":"Viererpokal: Altstadt entgeht knapp einem Debakel"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/100_6234.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1756\" src=\"http:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/100_6234-300x225.jpg\" alt=\"Viertelfinale RE Altstadt - Herne-Sodingen\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/100_6234-300x225.jpg 300w, https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/100_6234-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/100_6234.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Beim diesj\u00e4hrigen Viererpokal ist die Altst\u00e4dter Mannschaft in der Besetzung Michael Glahn, Frank Block, Christian Mayeres, Heinz Grothuesmann und Udo Wickenfeld nicht \u00fcber einen entt\u00e4uschenden 7. (und damit vorletzten) Platz hinausgekommen. In einem eigentlich verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ausgeglichen besetzten Feld beendete eine deutliche 0,5:3,5-Niederlage gegen den SK Herne-Sodingen, deren komplette erste Mannschaft abwesend war, bereits im ersten Spiel alle Tr\u00e4ume von einer vorderen Platzierung. In der Platzierungsrunde folgte ein schwaches 1,5:2,5 gegen Waltrop, die man im Vorjahr noch im Viertelfinale bezwungen hatte. Im abschlie\u00dfenden Spiel um Platz 7 sahen wir uns dem Au\u00dfenseiter Rochade Disteln gegen\u00fcber und mussten selbst hier bis zur letzten Sekunde zittern, ehe der 2:2-&#8222;Sieg&#8220; (5,5:4,5 nach Berliner Wertung) feststand. Den Gesamtsieg errang schlie\u00dflich die favorisierte Mannschaft von Unser Fritz, die sich in einem hoch-spannenden Finale ebenfalls nach Berliner Wertung gegen die \u00dcberraschungsmannschaft aus Erkenschwick durchsetzte. Die Titelverteidiger der RSG L\u00e4ufer-Ost schieden bereits im Viertelfinale gegen den sp\u00e4teren Sieger aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie im letzten Jahr hatten sich f\u00fcr den Pokalwettbewerb des Schachbezirks Herne-Vest acht Mannschaften im Halterner Trigon eingefunden. Bereits im Voraus stand fest, dass die beiden Finalteilnehmer sich f\u00fcr den NRW-Pokal qualifizieren w\u00fcrden. Der dritte Platz kann unter Umst\u00e4nden f\u00fcr einen Nachr\u00fccker-Platz reichen. Die Favoriten waren diesmal jedoch nicht so leicht auszumachen wie im letzten Jahr. Die Castroper, letztes Jahr neben den Sodingern noch Top-Favorit, traten erst gar nicht an. Sodingen, die im letzten Jahr Lospech hatten und gegen Castrop im Viertelfinale ausschieden, trat diesmal ohne die erste Mannschaft an &#8211; doch auch die zweite Sodinger Mannschaft spielt bekanntlich noch in der Verbandsliga und war entsprechend konkurrenzf\u00e4hig, wenn auch nicht unschlagbar. Stattdessen konnte man diesmal den SV Unser Fritz,\u00a0die vor der Saison personell deutlich aufger\u00fcstet hatten, in der Favoritenrolle sehen. Daneben h\u00e4tte ich der RSG L\u00e4ufer-Ost in der Besetzung Henn, Gerlach, Herud, Buchholz und Balke Au\u00dfenseiterchancen auf die Titelverteidigung einger\u00e4umt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Auslosung des Viertelfinals verlief f\u00fcr Altstadt akzeptabel. Die Sodinger traten wie erw\u00e4hnt stark ersatzgeschw\u00e4cht an, sodass ein Favorit in dem Duell nur schwer auszumachen war. Leider wurde dennoch von Beginn an deutlich, dass unsere gesamte Mannschaft an diesem Abend nicht sonderlich gut in Form war. An Brett 4 einigte sich Heinz im Duell gegen Paul Puchalla, in dem er eigentlich klarer Favorit war, vielleicht etwas zu fr\u00fch auf Remis. Doch an den anderen Brettern sah die Lage noch wesentlich schlechter aus. Ich kam an Brett 1 gegen Stefan Tunkel mit den schwarzen Steinen nie zum Ausgleich und musste verbissen k\u00e4mpfen, um die Stellung einigerma\u00dfen zusammenzuhalten. Frank verlor an Brett 2 gegen Edgar Ribbeheger zwei Bauern und auch Christian geriet an Brett 3 gegen Frank Kowalczyk stark unter Druck. Nachdem die Duelle an Brett 2 und 3 folgerichtig verloren gingen, bem\u00fchte ich mich noch um Ergebniskosmetik, geriet aber schlie\u00dflich doch in materiellen Nachteil und lie\u00df dann auch noch die letzte Chance aus, zu Gegenspiel zu kommen: 0,5:3,5 &#8211; ein ern\u00fcchterndes Ergebnis! Randnotiz aus Altst\u00e4dter Sicht: Auch der Titelverteidiger (RSG) scheiterte schon im Viertelfinale, da erneut die beiden Favoriten schon im Viertelfinale aufeinandertrafen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Platzierungsrunde wurden wir anschlie\u00dfend gegen den SV Waltrop gelost. Die Waltroper waren hierbei auf eine Revanche f\u00fcr die Viertelfinal-Niederlage im letzten Jahr aus. Es entwickelte sich ein spannendes Duell, bei dem wohl beide Seiten einige Chancen ungenutzt lie\u00dfen. Ich geriet an Brett 1 gegen Andreas Winterberg trotz der wei\u00dfen Steine erneut schnell unter Druck und musste beim \u00dcbergang ins Endspiel einen Bauernverlust in Kauf nehmen, hatte aber noch einige Chancen zum Gegenspiel. Schlimmer war es um Christian bestellt, der es an Brett 3 mit J\u00f6rn Gasper aufnehmen musste und in diesem Duell kein Land sah. Heinz dagegen hatte an Brett 4 gegen Wilfried Krolik eine Figur f\u00fcr zwei Bauern gewonnen, musste sich aber gegen einen l\u00e4stigen Freibauern auf der zweiten Reihe wehren. Klarer sah es bei Frank aus, der an Brett 2 gegen Frank Nagel die gegnerische Dame eingefangen hatte und mit Dame gegen Turm spielen durfte. Als ich schlie\u00dflich den Bauern zur\u00fcckbekam und mein Gegner mit Turm und drei Freibauern am K\u00f6nigsfl\u00fcgel gegen Turm und drei Freibauern am Damenfl\u00fcgel eine Zugwiederholung anstrebte, sah die Situation sehr gut f\u00fcr uns aus. Zun\u00e4chst verlor zwar Christian seine Partie, an den anderen beiden Brettern waren wir aber nach wie vor im Vorteil. Doch bei der Verwertung des Vorteils zeigten sowohl Frank als auch Heinz einige Unsicherheiten. Und das r\u00e4chte sich schlie\u00dflich: Franks K\u00f6nig geriet trotz des klaren Materialvorteils in Bedr\u00e4ngnis und lief pl\u00f6tzlich sogar in eine zweiz\u00fcgige Mattkombination seines Gegners. Hierdurch war auch der zweite Mannschaftskampf bereits verloren. Diesmal durfte Heinz sich um die Ergebniskosmetik k\u00fcmmern &#8211; doch auch hier wendete sich zun\u00e4chst das Blatt, als er die Mehrfigur einstellte. Immerhin schaffte er es anschlie\u00dfend, den gegnerischen Freibauern zu schlagen, hatte aber nun zwei Bauern weniger. Von diesem R\u00fcckschlag angestachelt schaffte er es jedoch pl\u00f6tzlich, doch noch selbst aktiv zu werden und erlangte ein besseres Endspiel, dass er letztlich auf sehr kuriose Weise durch einen unm\u00f6glichen Zug seines Gegners gewann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im letzten Platzierungsspiel ging es somit f\u00fcr uns somit nur noch um Platz 7, doch die Peinlichkeit des letzten Platzes wollten wir uns nat\u00fcrlich um jeden Preis ersparen. Nach seinen zwei Niederlagen setzte Christian freiwillig aus, daf\u00fcr r\u00fcckte Heinz ein Brett nach oben und Udo \u00fcbernahm das vierte Brett. Gegen die Mannschaft der SG Rochade Disteln waren wir wohl favorisiert, an den Brettern war aber von einem Zweiklassenunterschied (Verbandsklasse &#8211; 1. Bezirksklasse) nichts zu merken. Bei mir sah es an Brett 1 gegen Stefan Raabe relativ schnell so aus, als sollte ich auf meinen ersten Sieg des Abends zusteuern, da ich schnell einen Bauern gewinnen konnte und zudem die klar aktivere Stellung hatte. Udo war an Brett 4 gegen Manfred Meinberger aber nur Au\u00dfenseiter und verlor seine Partie relativ schnell. An Brett 3 konnte Heinz gegen Andreas Gro\u00df einen Bauern gewinnen, hatte aber erneut Schwierigkeiten, den Vorteil umzusetzen. Frank hatte an Brett 2 gegen Wolfgang Netta eine zweischneidige Stellung und wohl an mindestens einer Stelle Gl\u00fcck, dass sein Gegner eine bessere Fortsetzung auslie\u00df. Schlie\u00dflich einigten sich die beiden mit jeweils nur noch einem Bauern auf Remis, wir lagen also weiterhin zur\u00fcck. Ich hatte meinen Vorsprung zun\u00e4chst auf eine Figur f\u00fcr einen Bauern ausbauen k\u00f6nnen, dann aber das Kunstst\u00fcck vollbracht, meine Figur in die Bewegungsunf\u00e4higkeit zu man\u00f6vrieren und musste mich nun entscheiden, ob ich an ihr festhielt oder mich lieber um die zwei gegnerischen Freibauern k\u00fcmmern sollte. Letztlich blieb mir keine Wahl als in ein Endspiel mit einem Mehrbauern gegen einen weit vorger\u00fcckten Freibauern \u00fcberzuleiten. Ich opferte meinen Turm, um mit zwei verbundenen Freibauern einen letzten Gewinnversuch zu unternehmen, doch der gegnerische K\u00f6nig schaffte es gerade rechtzeitig zur\u00fcck, um das Remis festzuhalten. Nun lag es an Heinz und der zeigte gl\u00fccklicherweise die etwas bessere Endspieltechnik als sein Gegen\u00fcber. Schlie\u00dflich behielt er zwei Bauern \u00fcber und konnte einen davon mit Unterst\u00fctzung des Turmes bis zur Umwandlung bringen &#8211; der Ausgleich und gleichzeitig der 7. Platz, denn bei Gleichstand z\u00e4hlt die Berliner Wertung, bei welcher vordere Bretter st\u00e4rker gewichtet werden. Der Sieg an Brett 3 bei einer Niederlage an Brett 4 reichte somit f\u00fcr einen &#8222;Sieg&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nebenan nahm das Finale wie im Vorjahr einen dramatischen Verlauf, diesmal aber mit dem gl\u00fccklicheren Ende f\u00fcr den Favoriten. Erkenschwick f\u00fchrte zun\u00e4chst 2:1, doch Unser Fritz gelang ein etwas gl\u00fccklicher Sieg an Brett 3, was die Partie nach Berliner Wertung zugunsten der Herner entschied. Die Platzierungen im \u00dcberblick:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. SV Unser Fritz<br \/>\n2. SV Erkenschwick<br \/>\n3. SV KS Haltern4. SK Herne-Sodingen<br \/>\n5. RSG L\u00e4ufer-Ost<br \/>\n6. SV Waltrop<br \/>\n7. SC Recklinghausen Altstadt<br \/>\n8. SG Rochade Disteln<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zuletzt noch die Verteilung der mageren Punkteausbeute der Altst\u00e4dter:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Michael Glahn 1\/3<br \/>\n2. Frank Block 0,5\/3<br \/>\n3. Christian Mayeres 0\/2<br \/>\n4. Heinz Grothuesmann 2,5\/3<br \/>\nE. Udo Wickenfeld 0\/1<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 27.2. findet in Herne die Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft statt. Es bleibt zu hoffen, dass Altstadt sich dort besser pr\u00e4sentiert&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beim diesj\u00e4hrigen Viererpokal ist die Altst\u00e4dter Mannschaft in der Besetzung Michael Glahn, Frank Block, Christian Mayeres, Heinz Grothuesmann und Udo Wickenfeld nicht \u00fcber einen entt\u00e4uschenden 7. (und damit vorletzten) Platz hinausgekommen. In einem eigentlich verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ausgeglichen besetzten Feld beendete eine &hellip; <a href=\"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/?p=1755\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[21,55,28,123,37,46],"class_list":["post-1755","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-turniere","tag-ks-haltern","tag-sb-hernevest","tag-schnellschach","tag-turniere","tag-unser-fritz","tag-viererpokal"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1755","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1755"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1755\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1759,"href":"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1755\/revisions\/1759"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1755"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1755"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schachclub-re-altstadt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1755"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}